Elsass - Route des vins
Roadtrip entlang der Elsässer Weinstrasse: Kultur, charmante Weindörfer und Stellplatz-Erfahrungen
Das Elsass, eine malerische Region im Osten Frankreichs an der deutschen Grenze, ist bekannt für seine charmanten Dörfer, Fachwerkhäuser und beeindruckenden Weinlandschaften. Die Elsässer Weinstrasse, die sich über 170 Kilometer von Marlenheim bis Thann erstreckt, lädt Weinliebhaber ein, durch die idyllischen Weinberge zu schlendern und die berühmten Weine der Region wie Riesling, Gewürztraminer und Pinot Blanc zu verkosten. Entlang der Route warten zahlreiche Winzer, Weindörfer und historische Sehenswürdigkeiten darauf, entdeckt zu werden, und machen das Elsass zu einem beliebten Ziel für Geniesser und Naturliebhaber gleichermassen.
🗺️ Reiseroute & Stationen im Überblick
Kehl & Strassburg
Kehl, eine kleine Stadt am Rhein direkt gegenüber von Strassburg, bietet eine ruhige Atmosphäre mit charmanten Cafés und gemütlichen Spazierwegen entlang des Flusses. Wir übernachten im Apart Hotel, das uns durch seine komfortablen Zimmer und freundliche Atmosphäre überzeugt. Von hier aus erreichen wir Strassburg bequem mit dem Tram – die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Hotel. Die Fahrt ins Zentrum dauert etwa 20 Minuten und kostet pro Weg und Person nur €1,80. Alle 30 Minuten gibt es eine Verbindung, sodass der Ausflug nach Strassburg jederzeit flexibel möglich ist.
Strassburg ist die Hauptstadt der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine im Nordosten Frankreichs und auch offizieller Sitz des Europäischen Parlaments. Die Stadt liegt an der Grenze zu Deutschland und verbindet in ihrer Kultur und Architektur deutsche und französische Einflüsse. Am gotischen Liebfrauenmünster finden täglich Vorführungen der astronomischen Uhr statt. Beim Aufstieg auf den 142 m hohen Turm des Münsters bieten sich weite Blicke über den Rhein.
Wir wollten auf den Turm aufsteigen, nach dem wir jedoch die lange Warteschlange gesehen haben, haben wir uns dagegen entschieden.
Zumittag haben wir natürlich die städtische Spezialität "Tartines flambées" gegessen.
Nach dem wir dann durch den Viertel "Petite France" geschlendert sind, sind wir Richtung des Parkes Square Louise-Weiss gegangen, damit einerseits Buddy sein Geschäft machen und anderseits, damit sich Louis auf dem Spielplatz austoben konnte.
Die Obligatorische Carrousselfahrt durfte ebenfalls nicht fehlen.
Das Viertel Petite France erkennt man u.a. seine Kopfsteinpflasterstrassen, Kanäle und gut erhaltenen Fachwerkhäuser, darunter die Maison des Tanneurs (Gerberhaus) aus dem Jahr 1572. Auf der im 17. Jahrhundert errichteten Barrage Vauban (einer überdachten Brücke mit Staudamm) befindet sich eine Panoramaterrasse. Die Gegend ist ausserdem durch Restaurants mit Elsässer Küche geprägt. Entlang der Grand'Rue und an ihren Seitenstrassen gibt es Modegeschäfte sowie Souvenirläden mit Geschirr, Wein und Teespezialitäten.
Des weiteren durften wir den Aufstieg der Boote in der Kanal-Schleuse beochten und auch die Drehbrücke war beindruckend. Nicht nur für Louis.
Louis hat den ganzen Tag mit Bravour gemeistert. Er hat sehr gut mitgemacht.
Aufgrund des Ostern-Wochenende hat die Stadt sehr viele Besucher.
Zum Hotel (Kehl) – Apart' Hotel
Molsheim
Molsheim liegt ca. 30 - 50min von Strasbourg entfernt, da wo die Wiege der Marke Bugatti ist und zu einem Zwischenstopp einlädt, um das reiche Stadterbe zu erkunden. Am Rande der Altstadt wird der schöne Jesuitenpark von der Residenz des Marechal Kellermann umrahmt, die im 17. Jahrhundert gebaut wurde, und von der Jesuitenkirche, die aus der gleichen Epoche stammt. Das ist eine der grössten Kirchen im Elsass, nach dem Strassburger Münster, die von der Bedeutung der religiösen Vergangenheit der Stadt zeugt.
Der von schönen Fachwerkhäusern umgebene Platz des Rathauses liegt im Schatten des Hauses Metzig, eine ehemalige Metzgerei, deren zauberhaftes Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert heute zu den historischen Monumenten gehört. In der Mitte des Platzes thront seit 1609 stolz der elegante Löwenbrunnen aus Sandstein aus den Vogesen.
Die Kartause von Molsheim, ein ehemaliges Kloster des Kartauserordens, das um 1700 gebaut und 1998 denkmalgeschützt wurde, beherbergt heute das Museum für Archäologie, Kunst und Geschichte, das die Geschichte der Stadt und des Bruchetals aufgreift. Auch die Stiftung Bugatti ist hier untergebracht und zeigt eine Ausstellung an Fahrzeugen und originellen Objekten.
Molsheim ist das Zuhause der Bugatti-Familie, der Geburtsort der Marke und der heutige Firmensitz des Unternehmens.
Zu den vielen architektonischen Schätzen gehört auch das Tor Forgerons, das mit einer Uhr und einer Madonna mit Kind verziert ist und das zum historischen Ortskern führt.
Molsheim ist auch eine vom Weinanbau geprägte Stadt und berühmt für ihren Grand Cru Bruderthal. Ausserdem ist sie ein idealer Ausgangspunkt für Besichtigungen in der Region, vor allem im nahegelegenen Bruchetal.
Nach der Stadtbesichtigung sind wir zum grossen Spielplatz gegangen damit auch Louis auf seine Kosten kam.
Obernai
Die Suche nach dem Osterhasen in Obernai.
An den Ausläufern des Vogesenmassivs gelegen gehört Obernai zu den Orten an der Elsässischen Weinstrasse, in denen man unbedingt Halt machen sollte. Obernai ist der Geburtsort der Heiligen Odilia.
Ebenfalls ist hier die grosse bekannte Brauerei Kronenbourg 1664 Zuhause.
Mit seinem harmonischen Ensemble aus Mittelalter- und Renaissance Häusern hat das von einer Mauer umgebene historische Zentrum so manchen Schatz zu bieten. Es macht einfach Spass, durch die Gassen zu flanieren, um all die historischen Schätze zu entdecken.
Hinter dem zentralen Marktplatz, der von alten Bauwerken wie dem Belfried aus dem 13. Jahrhundert und dem Rathaus umgeben ist, geht die Besichtigung weiter mit dem Kornhaus, dem Renaissance-Sechs-Eimer-Brunnen aus 1579 und dem Brunnen Sainte-Odile, der eine Hommage an die Schutzpatronin des Elsass ist. Sehr sehenswert sind auch die Kirche Saints-Pierre-et-Paul aus rosafarbene, grauem und gelbem Sandstein im neugotischen Stil, sowie die Synagoge, die zu den historischen Monumenten Frankreichs gehört.
Auf den Anhöhen von Obernai steht das Monument zum Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg zwangsweise in die deutsche Wehrmacht verpflichteten Elsässer aus dem Kanton Obernai. Von dort hat man ausserdem einen Panoramablick auf die Stadt, die Elsässische Ebene und den Odilienberg.
Jedes Jahr zu Weihnachten herrscht mit dem sehr beliebten Weihnachtsmarkt mit seinen Beleuchtungen und Dekorationen und den Konzerten und Märchenspaziergängen eine ganz zauberhafte Atmosphäre in der Stadt.
Zum Stellplatz
Mont St. Odile
Das Kloster wurde im 7. Jahrhundert von Odilia, einer Tochter des fränkischen Herzogs Eticho, in der Hohenburg errichtet, die ihr von ihrem Vater zu diesem Zweck überlassen worden war. Der Ort wurde bis ins Mittelalter als Frauenkloster genutzt und später nach der heiligen Odilia, der Klostergründerin und Schutzpatronin des Elsass, benannt.
Der Odilienberg ist heute der bedeutendste Wallfahrtsort im Elsass. Das Kloster führt kirchliche Seminare durch und unterhält einen Hotelbetrieb.
Unterhalb des Klosters entspringt in einer Felsgrotte eine Quelle, deren Ursprung auf die Heilige Odilie zurückgeführt wird. Der Sage nach schlug sie mit ihrem Wanderstab auf den Felsen, um einem Leprakranken zu helfen, der dort erschöpft ruhte. Dabei soll die Wunderquelle aus dem Felsen entsprungen sein. Die Quelle, deren Wasser die Heilung von Augenerkrankungen nachgesagt wird, trägt den Namen der Heiligen Odilie.
Barr
Barr ist eine malerische Stadt im Elsass, Frankreich, die bekannt für ihren Weinbau und ihre historische Altstadt ist.
Eingebettet in die sanften Hügel der Vogesen und umgeben von Weinbergen, bietet Barr eine idyllische Landschaft und viele Gelegenheiten zur Weinverkostung. Die Stadt ist berühmt für den elsässischen Wein, insbesondere Riesling und Gewürztraminer, und zieht jährlich zahlreiche Besucher an, die ihre Weinkeller und Winzer besuchen möchten.
Zudem sind die Fachwerkhäuser und die charmanten Kopfsteinpflasterstrassen ein besonderes Highlight für alle, die die traditionelle elsässische Architektur erleben möchten.
Aufgrund des Feiertages Waren aber alle Geschäfte geschlossen. Deshalb haben nur eine Stadt Besichtigung gemacht und sind dann weiter.
Sélestat
Sélestat ist ein zentraler Ausgangspunkt für Besichtigungen in der Region, Hauptmagnet der Stadt ist aber die Humanistenbibliothek, eine der beiden einzigen überhaupt in Europa. In der zum Museum umgebauten Kornhalle werden zahlreiche Werke aufbewahrt, darunter 154 Handschriften aus dem Mittelalter und 1611 Wiegendrucke aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
Der Humanismus der Renaissance war eine breite Bildungsbewegung, die auf antike oder als antik angesehene Vorstellungen zurückgriff. Die Renaissance-Humanisten erhofften sich eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten durch die Verbindung von Wissen und Tugend.
In der Altstadt von Sélestat (Schlettstadt) stehen schöne alte Häuser, insbesondere in der Kälberstrasse, Gänsestraße und Dorlanstraße oder auch am Ufer der Gerber. In der Kirchenstrasse steht die ehemalige Residenz von Ebersmünster, in der Benediktineräbte wohnten. Das Gebäude hat ein schönes Portal und eine mit Efeu bewachsene Wendeltreppe. Auf dem Platz des Maréchal de Lattre de Tassigny steht der Turm der Hexen, in dem "Hexen‟ vor ihrer Hinrichtung gefangen gehalten wurden, neben dem Strassburger Tor und dem letzten Tor der ehemaligen Wehrmauer, die unter Ludwig XIV. errichtet wurde. Der neue Turm mit seinen Fresken ist eines der vier Tore der zweiten Wehrmauer, die am Ende des 13. Jahrhunderts hochgezogen wurde.
Auch die religiösen Bauwerke sind sehr sehenswert. Die gotische Kirche Saint-Georges, dessen schlichtes Schiff von schönen Fenstern erleuchtet wird, verbindet den romanischen und den gotischen Flamboyantstil. Die Kirche Saint-Foy aus dem 12. Jahrhundert ist ein schönes romanisches Bauwerk aus rosafarbenem Sandstein und Granit und mit Türmen und einem reich verzierten Portal ausgestattet. Die Kirche Les Récollets ist der einzige Überrest des Franziskanerklosters, das im 13. Jahrhundert gebaut worden war.
Am Vormittag besuchten wir den Wochenmarkt, dieser findet jeweils am Dienstag von 8.00h bis ca. 12.00h statt.
zum Stellplatz:
der offizielle Stellplatz war voll deshalb mussten wir ausweichen.
der Platz liegt 5min vom Zentrum Entfernt.
Nebenan hat es einen kleinen See und zwei grosse Spielplätze
Affenwald-Sélestat-Erstein
Auf dem 'Affenberg' leben ca. 300 Berberaffen aus aller Welt.
Einige der kleinen, frechen Affen sind erstaunlich zutraulich und lassen sich gerne von den Besuchern mit dem Popcorn füttern, welches man am Eingang des Parks erhält.
Die Tiere werden auf einer Fläche von 24 Hektar artgerecht gehalten. In dieses grossflächige Gehege haben Besucher, jeden Alters, Zugang und können die "frei herumlaufenden" Affen beim Fressen, der Aufzucht der Jungen und was sonst alles zum Affenleben dazugehört beobachten.
Am Wegrand trifft man immer wieder auf interessante Infomationstafeln rund um das Verhalten der Tiere und Aufklärung über das Verhalten der Besucher im Umgang mit den Tieren im Park.
Ribeauville
Wir haben den Camping verlassen (check-out) und sind auf Empfehlung auf ein Gratis Parkplatz gefahren, der gleich neben einem schönen Kinderspielplatz ist. Dieses befindet sich auch gleich am Dorfeingang, somit ideal für uns.
Die berühmten Ruinen in Robeauvillé, die drei Schlösser der Herren von Ribeaupierre überragen majestätvoll den Ort und die benachbarten Hügel. Die Grand'Rue und seine malerischen Viertel, mit Bauten aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, sind jetzt zu Oster Zeit voll mit Blumen Hasen und Eier Deko geschmückt; ausserdem gibt es viele Plätze mit Brunnen aus der Renaissancezeit.
Ausser einer Besichtigung der Stadt mit der kleinen Touristen-Bimmelbahn, werden täglich von Mai bis Oktober kostenlose Führungen durch die Altstadt und das Rathaus angeboten.
Wir haben auf die Bahnfahrt verzichtet.
Die seit dem Mittelalter bestehenden Weinanbauflächen geben den zahlreichen Weinbauern sowie der Kellereigenossenschaft die Möglichkeit Besichtigungen mit Weinproben anzubieten. Darunter befinden sich die drei berühmten Weine: Geisberg, Kirchberg de Ribeauvillé und Osterberg.
Die breite Palette an Dienstleistungen und die Vielfalt an Geschäften machen den Ort zu einem begehrenswerten Anziehungspunkt mit kulturellen Veranstaltungen und Festivitäten während des ganzen Jahres, wie zum Beispiel: der Frühjahrsmarkt, das Kougelhopf-Fest (Anfang Juni), die Weinmesse (Ende Juli), das Dorfmusikantenfest (1. Sonntag im September), das Festival für alte Musik (Oktober), der mittelalterliche Weihnachtsmarkt.
Aufgrund der Lebensqualität seiner Umgebung wurde Ribeauvillé in Frankreich mit den Prädikaten „Ferienort im Grünen“ und „Luftkurort“ ausgezeichnet. Der Ort profitiert von einer ausgezeichneten Hotelinfrastruktur, einem vielschichtigen Angebot an Gästezimmern und Ferienwohnungen, zwei Campingplätzen - einer davon erhielt, nach neuer Norm 4 Sterne - zahlreichen Restaurants der Spitzenklasse, einem Freibad sowie einem Sportzentrum. Bald wird der Bau eines Thermalbades mit Casino diese vielseitige Palette vervollständigen.
Übernachtung auf dem Campingplatz Pierre de Coubertin
Die Anlage ist etwas älter aber gut in Schuss.
einziger Minuspunkt
Bäcker hat nur 30min offen von 8.15h bis 8.45
um 8.45h gab es nur ein paar Gipfeli.
Von hier aus erreicht man das Dorf in 10min
Guebwiller
Unser Plan scheint nicht aufzugehen. Während unserer Fahrt verschlechtert sich das Wetter massiv. Es gibt starke Windböen und es regnet viel. Die Prognose bestätigt dies auch für den nächsten Tag. Wir haben uns deshalb dafür entschlossen nach Hause zu gehen. Davor machen wir noch ein kurzer halt in Guebwiller um die Beine zu vertreten und fürs Znacht.
Die Stadt Guebwiller liegt an der elsässischen Weinstrasse auf einer Höhe von 300 Metern am Fusse des Grand Ballon, der früher "Ballon de Guebwiller" genannt wurde, dem höchsten Gipfel der Vogesen (1424 m).
Die Stadt Guebwiller (Gawiller auf Elsassisch), die als "Land der Kunst und Geschichte" bezeichnet und als Touristengemeinde eingestuft wurde, ist von einer Dynamik der Förderung von Architektur und Erbe geprägt.
Diese ehemalige Hauptstadt der Besitztümer der Abtei Murbach wurde im Herzen des Florival Valley (aus dem lateinischen Florigeravallis: wörtlich Tal der Blumen) gegründet. Guebwiller trägt den Spitznamen "Stadt mit drei Kirchen" und beherbergt Denkmäler mit verschiedenen Baustilen: die romanische Kirche Saint Léger, das ehemalige Kloster der Dominikaner (Gotik, derzeit ein kulturelles Treffpunkt). Unter den Persönlichkeiten, die die Geschichte der Stadt geprägt haben, gab Theodore Deck, Meister der Keramikkunst im 19. Jahrhundert, dem Kunst- und Lokalgeschichtsmuseum seinen Namen: The Theodore Deck Museum.
Guebwiller wird von einem bemerkenswerten terrassenförmig angelegten Weinberg dominiert und ist die einzige Stadt im Elsass, die 4 elsässische Grand Cru AOCs produziert: Grand Cru Kessler, Grand Cru Kitterlé, Grand Cru Saering, Grand Cru und Spiegel.
Die Stadt Guebwiller liegt ideal in der Nähe von Colmar (28 km) und Mulhouse (22 km) und der europäischen Hauptstadt Strassburg (100 km) sowie im grenzüberschreitenden Rheingebiet nahe Basel in der Schweiz (54 km) und Freiburg in Deutschland (77 km). Der ideale Ort, um die Vorteile des Elsass zu geniessen, ob im Sommer oder zum Jahresende für die Weihnachtsmärkte.
Weitere Ausflüge, Stellplatztipps & Reiseberichte entdecken:
← Zurück zur Übersicht
0 Kommentare